Attribut-Referenz

Versand [shipping] in Google Shopping: Überschreibungen auf Produktebene & Badges für kostenlosen Versand

Leitfaden zum Attribut Versand im Google Merchant Center: Unterattribute, Überschreibungen pro Produkt, Hinweise auf Gratisversand und Lieferzeit-Badges.

Aktualisiert 9 Min. Lesezeit
Versand — keine Versandinformationen vs. vollständige Versanddaten

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Kostenloser VersandLieferung bis Do.17. Apr.

Badge für kostenlosen Versand + Lieferdatum werden angezeigt. Klare Erwartung → höhere CTR und mehr Sicherheit beim Kauf.

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Kein voraussichtliches Lieferdatum. Der Nutzer weiß nicht, ob die Ware in 2 Tagen oder in 2 Wochen ankommt. Mehr Unsicherheit → niedrigere CTR und Conversion-Rate.

Das Attribut Versand liefert Versandangaben auf Produktebene, die Ihre Versandeinstellungen auf Kontoebene überschreiben. Ist price 0, zeigt Google automatisch das Badge „Kostenloser Versand“ an. Mit Spannen für Bearbeitungs- und Transitzeit schalten Sie zusätzlich voraussichtliche Lieferdaten frei – eines der wirksamsten Conversion-Signale in Shopping.

Was ist das Attribut Versand?

Das Attribut shipping liefert Versandinformationen auf Produktebene, die die Versandkonfiguration auf Kontoebene im Google Merchant Center überschreiben. Es ist ein komplexes Gruppenattribut mit mehreren Unterattributen: Zielland, Name der Versandart, Versandkosten und die Bestandteile der Lieferzeit (Bearbeitungszeit und Transitzeit). Zusammen teilen diese Unterattribute Google genau mit, was der Versand eines Produkts kostet und wie lange die Lieferung dauert – Informationen, die Google direkt in Shopping-Anzeigen ausspielt.

Sind die Versandkosten null, zeigt Google automatisch das Badge „Kostenloser Versand“. Sind Bearbeitungs- und Transitzeiten angegeben, zeigt Google ein voraussichtliches Lieferdatum an (z. B. „Lieferung bis Donnerstag, 17. April“). Beide Hinweise gehören zu den wirksamsten Hebeln für eine höhere Klickrate (CTR) in Shopping, kosten keine zusätzlichen Gebühren und brauchen keine Freigabe – nötig sind nur korrekte Versanddaten in Ihrem Feed.

Technische Spezifikationen

Feed-Nameshipping
ErforderlichDringend empfohlen. In einigen Ländern (USA, Deutschland, Frankreich) erforderlich. Fehlt das Attribut, gelten die Versandeinstellungen auf Kontoebene.
AttributtypGruppenattribut mit mehreren Unterattributen
Mehrere EinträgeJa – übermitteln Sie einen Eintrag pro Zielland

Unterattribute im Überblick

UnterattributErforderlich?FormatBeispiel
countryErforderlichISO 3166-1 Alpha-2DE, GB, US
serviceOptionalFreitextStandard, Express, Next Day
priceErforderlichZahl + ISO-4217-Währungscode0 EUR, 4.99 GBP
min_handling_timeEmpfohlenGanzzahl (Werktage)0 (Versand am selben Tag), 1
max_handling_timeEmpfohlenGanzzahl (Werktage)1, 2
min_transit_timeEmpfohlenGanzzahl (Werktage)1, 2
max_transit_timeEmpfohlenGanzzahl (Werktage)3, 5

Wo Versanddaten angezeigt werden

  • Google Shopping-Anzeigen – Badge für kostenlosen Versand – Sind die Versandkosten 0, erscheint auf der Produktkachel ein auffälliger Hinweis „Kostenloser Versand“. Das Badge wird unabhängig von der Produktkategorie angezeigt und gehört zu den am stärksten beachteten Hinweisen in Shopping. Studien zeigen, dass Produkte mit „Kostenloser Versand“ eine um 10–20% höhere CTR erzielen als identische Produkte ohne diesen Hinweis – selbst bei gleichem Endpreis (eingepreiste Versandkosten vs. ausdrücklich kostenloser Versand).

  • Google Shopping-Anzeigen – voraussichtliche Lieferung – Sind die Unterattribute für Bearbeitungs- und Transitzeit angegeben, berechnet Google ein voraussichtliches Lieferdatum und zeigt es an (z. B. „Lieferung bis Do., 17. Apr.“). Google berücksichtigt dabei das aktuelle Datum, den Werktagskalender und Ihre Zeitangaben und erzeugt so einen konkreten Datumsbereich, der Kaufdruck aufbaut und die Unsicherheit verringert, die Nutzer vom Kauf abhält.

  • Kostenlose Produkteinträge – Sowohl das Badge für kostenlosen Versand als auch die voraussichtliche Lieferung erscheinen in den kostenlosen Produkteinträgen im Shopping-Tab – mit demselben CTR-Vorteil, aber ohne CPC-Kosten.

  • Produktkarten in Performance Max – Die Shopping-Platzierungen von PMax übernehmen die Versanddaten aus Ihrem Feed. Bei Produkten mit kostenlosem Versand und voraussichtlichem Lieferdatum erscheinen diese Hinweise in den PMax-Produktkarten überall dort, wo das Layout von Google sie unterstützt.

Kostenloser Versand: Produktebene vs. Kontoebene

Kostenlosen Versand können Sie an zwei Stellen einrichten:

  • Kontoebene (Versandeinstellungen im GMC) – Gilt für alle Produkte ohne abweichende Angaben auf Produktebene. Gut geeignet für Shops, in denen jedes Produkt versandkostenfrei ist.

  • Produktebene (Attribut Versand mit price = 0) – Gilt nur für bestimmte Produkte. Gut geeignet für Shops, in denen nur ein Teil der Produkte versandkostenfrei ist (z. B. Produkte oberhalb einer bestimmten Gewichtsgrenze oder einzelne SKUs im Rahmen einer Aktion).

Versandangaben auf Produktebene haben immer Vorrang vor der Kontoebene. Nutzen Sie die Kontoebene für die Regel und die Produktebene für die Ausnahmen.

Badges für die Liefergeschwindigkeit

Die Badge-Programme von Google für die Liefergeschwindigkeit bieten Händlern mit schnellem Versand zusätzliche visuelle Signale:

  • Badge „Schnelle Lieferung“ – Verfügbar, wenn Ihre typische Lieferzeit (Bearbeitung + Transit) deutlich unter dem Durchschnitt der Kategorie liegt. Voraussetzung sind durchgängig kurze Bearbeitungszeiten im Feed und eine nachgewiesene Lieferleistung.

  • Hinweis „Lieferung bis [Datum]“ – Wird automatisch aus den Mindest- und Höchstwerten für Bearbeitungs- und Transitzeit erzeugt. Je genauer und enger Ihre Zeitspannen, desto konkreter und glaubwürdiger das angezeigte Datum. Zu weite Spannen („3–10 Tage“) führen zu vagen Hinweisen, die keine Dringlichkeit erzeugen.

Regeln (was Google durchsetzt)

  • Die Versandkosten müssen mit dem Checkout übereinstimmen – Die Versandkosten im Feed müssen dem entsprechen, was dem Käufer im Checkout berechnet wird. Abweichungen führen zur Ablehnung wegen „abweichender Versandkosten“ – genauso schwerwiegend wie eine Preisabweichung.

  • Der Ländercode muss ein gültiger ISO-3166-1-Code sein – Verwenden Sie zweistellige Codes (DE, GB, US, FR, CZ), keine Ländernamen („Deutschland“, „Vereinigtes Königreich“).

  • Preisformat – Zahl + Leerzeichen + ISO-4217-Währungscode (z. B. 0 EUR, 5.99 GBP). Keine Währungssymbole.

  • Bearbeitungs- und Transitzeiten müssen nicht negative ganze Zahlen sein – Bruchzahlen oder negative Werte werden abgelehnt.

  • min muss ≤ max sein – min_handling_time darf nicht größer als max_handling_time sein; dasselbe gilt für die Transitzeiten.

  • Die Angaben müssen der tatsächlichen Lieferleistung entsprechen – Google gleicht Angaben zur Versandgeschwindigkeit mit tatsächlichen Lieferdaten aus Händlerbewertungen und anderen Signalen ab. Wer die Versandgeschwindigkeit dauerhaft zu optimistisch angibt (z. B. Lieferung in 1 Tag verspricht, obwohl sie tatsächlich 4 Tage dauert), kann das Badge für die Liefergeschwindigkeit verlieren.

Best Practices

  • Geben Sie immer Bearbeitungs- und Transitzeiten an, wenn Sie Lieferdaten anzeigen möchten – Die Versandkosten allein (selbst wenn sie auf kostenlos gesetzt sind) lösen keine voraussichtlichen Lieferdaten aus. Sie müssen alle vier Zeit-Unterattribute angeben: min/max Bearbeitung + min/max Transit.

  • Planen Sie die Bearbeitungszeit konservativ – Setzen Sie max_handling_time auf das 95. Perzentil Ihrer Bearbeitungszeit, nicht auf den Durchschnitt. Wenn 95% der Bestellungen innerhalb von 2 Tagen verschickt werden, es gelegentlich aber 3 Tage dauert, setzen Sie max auf 3. Erst wenn Sie die angegebene Zeit zuverlässig einhalten, entsteht bei Google das Vertrauenssignal für die Liefergeschwindigkeit.

  • Setzen Sie die Bearbeitungszeit auf 0, wenn Bestellungen bis zu einem Annahmeschluss noch am selben Tag verschickt werden – Wenn Bestellungen, die vor 14 Uhr eingehen, am selben Tag rausgehen, kann min_handling_time 0 sein. Hinterlegen Sie Ihren Annahmeschluss eindeutig in den Versandeinstellungen, um zu hoch angesetzte Bearbeitungszeiten zu vermeiden.

  • Nutzen Sie Versandangaben auf Produktebene für schwere oder sperrige Artikel – Wenn Sie auf Kontoebene kostenlosen Versand anbieten, für schwere Artikel aber einen Aufpreis verlangen, überschreiben Sie für diese SKUs die Versandkosten über das Attribut Versand auf Produktebene mit dem korrekten Betrag. So erscheint das Badge für kostenlosen Versand nicht bei Produkten, die gar nicht versandkostenfrei sind.

  • Stimmen Sie die Versanddaten für alle Märkte ab – Wenn Sie in mehreren Ländern verkaufen, übermitteln Sie pro Land einen eigenen Versandeintrag mit den korrekten lokalen Tarifen. Käufer in DE sollten deutsche Versandtarife sehen, keine britischen. Währung und Ländercode müssen beide zum Zielmarkt passen.

Auswirkungen auf die Performance

  • Höhere CTR durch das Badge für kostenlosen Versand – „Kostenloser Versand“ ist eines der stärksten Conversion-Signale im E-Commerce. Speziell in Shopping hebt das Badge Ihre Produkte deutlich sichtbar von Mitbewerbern ohne kostenlosen Versand ab. CTR-Steigerungen von 10–25% für Produkte mit diesem Badge sind kategorieübergreifend gut belegt.

  • Das voraussichtliche Lieferdatum nimmt Kaufunsicherheit – Wer schon vor dem Klick „Lieferung bis Donnerstag“ sieht, weiß genau, woran er ist. Das beseitigt eine der größten Kaufhürden (Unsicherheit über die Lieferzeit) und verbessert sowohl die CTR als auch die Conversion-Rate nach dem Klick. Am stärksten wirkt das bei anlassbezogenen Käufen (Geburtstagsgeschenke, Einkäufe für Events), bei denen der Liefertermin zwingend eingehalten werden muss.

  • Abheben vom Wettbewerb ohne Zusatzkosten – Anders als Anzeigen-Assets, die zusätzliche Gebotsinvestitionen erfordern, erscheinen Versandhinweise automatisch auf Basis Ihrer Feeddaten. Bei identischen Produkten und Preisen erzielt ein Mitbewerber mit korrekten Versanddaten durchweg eine höhere CTR als einer ohne.

  • Vertrauenssignal für Neukunden – Voraussichtliche Liefertermine signalisieren, dass Ihre Abläufe zuverlässig funktionieren. Käufer, die noch nie bei Ihnen bestellt haben, fassen durch konkrete, überprüfbare Lieferzusagen Vertrauen. Das ist besonders für kleinere Händler wertvoll, die in den Shopping-Ergebnissen gegen etablierte Marken antreten.

Häufige Fehler

  • Versandkosten im Feed auf kostenlos setzen, im Checkout aber Versandkosten berechnen (Preisabweichung → Ablehnung)

  • Mindest- und Höchstwerte für Transit- und Bearbeitungszeit weglassen – dann erscheint kein voraussichtliches Lieferdatum, selbst wenn der Versand kostenlos ist

  • Ländernamen statt ISO-3166-1-Codes verwenden (wird ohne Meldung verworfen oder falsch interpretiert)

  • Unrealistisch kurze Bearbeitungszeiten angeben, um das Badge für schnelle Lieferung freizuschalten – führt zu Verstößen bei der Lieferleistung

  • Versandattribute nicht aktualisieren, wenn sich die Versandtarife saisonal oder in Spitzenzeiten ändern

  • Nur einen Versandeintrag für ein einziges Land übermitteln, obwohl Sie in mehreren Märkten verkaufen (Käufer in anderen Ländern sehen dann keine Versandinformationen – es greifen die Kontoeinstellungen oder gar nichts)

  • Das Attribut Versand nutzen, um kostenlosen Versand bei Produkten anzuzeigen, für die kostenloser Versand erst ab einem bestimmten Bestellwert gilt – der Feed muss den produktspezifischen Tarif enthalten, nicht den an Bedingungen geknüpften

Profi-Tipps

  • Testen Sie Hinweise auf kostenlosen Versand per A/B-Test über das Attribut Versand – Setzen Sie während einer Aktion mit kostenlosem Versand über einen Ergänzungsfeed (offizielle Bezeichnung: zusätzliche Datenquelle) für einen Teil der Produkte price = 0 und vergleichen Sie CTR und Conversion-Rate im selben Zeitraum mit der Kontrollgruppe (reguläre Versandkosten). So erhalten Sie belastbare Zahlen dazu, wie das Badge für kostenlosen Versand in Ihrer Kategorie und Ihrem Markt wirkt, bevor Sie Ihre Versandkonditionen dauerhaft umstellen.

  • Hinterlegen Sie die Transitzeiten je Versanddienstleister genau – Wenn Sie mehrere Versanddienstleister nutzen (DHL für Standard, DPD für Express), legen Sie in Ihrem Feed separate Versandeinträge mit den jeweils korrekten Transitzeiten an. So können Käufer direkt in Shopping zwischen Geschwindigkeit und Kosten wählen, und die voraussichtlichen Lieferdaten von Google entsprechen den tatsächlichen Laufzeiten jeder Versandart.

  • Automatisieren Sie die Aktualisierung des Attributs Versand in der Hochsaison – Rund um Weihnachten, Black Friday oder in anderen Spitzenzeiten verlängern sich die tatsächlichen Bearbeitungszeiten wegen des hohen Bestellvolumens oft. Richten Sie einen Ergänzungsfeed ein, der max_handling_time in bekannten Spitzenzeiträumen automatisch erhöht. So bleiben die voraussichtlichen Lieferdaten auch dann korrekt, wenn Ihr Lager unter Druck steht, und Sie vermeiden den Vertrauensverlust durch nicht eingehaltene Lieferversprechen.

  • Behalten Sie Warnungen zur Versandprüfung im GMC proaktiv im Blick – Google crawlt regelmäßig die Landingpages Ihrer Produkte, um zu prüfen, ob die Versandinformationen mit dem Feed übereinstimmen. Diese Warnungen erscheinen im GMC im Tab „Maßnahme erforderlich“ unter „Richtlinienverstöße“ und können schnell zu Ablehnungen eskalieren. Richten Sie im GMC E-Mail-Benachrichtigungen für neue Produktprobleme ein und gehen Sie Versandwarnungen sofort nach – solange sie sich noch nicht zu Ablehnungen ausgewachsen haben, lassen sie sich schneller beheben als danach.

Häufig gestellte Fragen

Welche Unterattribute hat das Attribut Versand?
Das Attribut shipping ist ein Gruppenattribut mit folgenden Unterattributen: country (erforderlich – Code nach ISO 3166-1 Alpha-2, z. B. DE, GB, US), service (optional – Name der Versandart, z. B. „Standard“, „Express“), price (erforderlich – Versandkosten, z. B. „0 EUR“ für kostenlosen Versand), min_handling_time und max_handling_time (Tage im Lager bis zur Übergabe), min_transit_time und max_transit_time (Tage auf dem Versandweg). Aus Bearbeitungs- und Transitzeit zusammen kann Shopping ein voraussichtliches Lieferdatum anzeigen.
Wie funktioniert das Badge für kostenlosen Versand?
Wenn Sie shipping price auf 0 EUR (oder 0 in einer beliebigen Währung) setzen, blendet Google am Produkt in Shopping automatisch den Hinweis „Kostenloser Versand“ ein. Weitere Einstellungen sind nicht nötig – der Wert null löst das Badge aus. Das ist einer der auffälligsten Hinweise mit der höchsten Klickrate (CTR) in Shopping. Wichtig: Das funktioniert auf Produktebene über das Attribut Versand oder auf Kontoebene über die Versandeinstellungen im GMC – für einzelne Produkte hat das Attribut Versand Vorrang.
Was ist der Unterschied zwischen Bearbeitungszeit und Transitzeit?
Die Bearbeitungszeit ist die Zahl der Werktage zwischen dem Eingang der Bestellung und dem Zeitpunkt, an dem das Produkt Ihr Lager verlässt (kommissioniert, verpackt, an den Versanddienstleister übergeben). Die Transitzeit ist die Zahl der Werktage von der Abholung durch den Versanddienstleister bis zur Zustellung beim Kunden. Aus beiden zusammen ergibt sich das voraussichtliche Lieferfenster. Beispiel: 1 Tag Bearbeitung + 2–3 Tage Transit = in Shopping erscheint „Voraussichtliche Lieferung: in 3–4 Werktagen“.
Überschreibt das Attribut Versand die Versandeinstellungen auf Kontoebene?
Ja – Versandangaben auf Produktebene haben für das jeweilige Produkt immer Vorrang vor den Versandeinstellungen auf Kontoebene im GMC. Deshalb eignet sich das Attribut Versand gut für Ausnahmen: Wenn 90% Ihrer Produkte zu den Standardtarifen aus den Kontoeinstellungen versendet werden, für bestimmte Produkte (schwere Artikel, zerbrechliche Ware oder Sonderaktionen mit kostenlosem Versand) aber andere Tarife gelten, verwenden Sie das Attribut Versand nur für diese Ausnahmen. Für Produkte ohne Attribut Versand gelten die Einstellungen auf Kontoebene.
Muss ich den Versand für jedes Produkt festlegen?
Nicht unbedingt – wenn der Versand für alle Produkte gleich ist (gleicher Tarif, gleiche Lieferzeit), richten Sie ihn einmal auf Kontoebene in den Versandeinstellungen des GMC ein und lassen das Attribut Versand auf Produktebene leer. Am meisten bringt das Attribut Versand auf Produktebene bei: Produkten mit kostenlosem Versand (0 €, damit das Badge erscheint), Produkten mit deutlich abweichenden Versandkosten (Sperrgut) und Produkten, für die Sie schnellere Lieferzeiten als im Standard anzeigen möchten, um die CTR zu steigern.
Kann ich für verschiedene Länder unterschiedliche Versandangaben machen?
Ja – übermitteln Sie pro Produkt mehrere Einträge für das Attribut Versand, jeweils mit einem anderen Wert für country. Jeder Eintrag legt den Versand für ein Land fest. Beispiel: Ein Versandeintrag für DE (Deutschland, 0 €, 1–2 Tage) und ein weiterer für AT (Österreich, 4,99 €, 2–3 Tage) sorgen dafür, dass Käufern in jedem Land die richtigen Versandinformationen angezeigt werden. In XML-Feeds verwenden Sie mehrere <g:shipping>-Gruppen; bei Textfeeds entnehmen Sie der Dokumentation Ihres Feedformats, wie mehrere Werte angegeben werden.
Was passiert, wenn die Versanddaten nicht mit dem Checkout übereinstimmen?
Wenn die in Shopping angezeigten Versandkosten (aus dem Attribut Versand) von den im Checkout berechneten Versandkosten abweichen, kann Google das als „abweichende Versandkosten“ kennzeichnen – dieselbe Art von Richtlinienverstoß wie eine Preisabweichung. Google crawlt regelmäßig Landingpages, um die Versandinformationen zu überprüfen. Anhaltende Abweichungen führen zur Ablehnung der Produkte und können Warnungen auf Kontoebene nach sich ziehen. Halten Sie die Daten im Attribut Versand immer synchron mit den tatsächlichen Versandkosten im Checkout.

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