GMC-Fehler beheben

Ablehnungen wegen der Bildqualität im Google Merchant Center beheben

Produkte wegen Bildproblemen abgelehnt? Die genauen Bildanforderungen von Google und wie Sie häufige Bildqualitätsprobleme im Shopping-Feed beheben.

Aktualisiert 3 Min. Lesezeit

Warum Bilder in Google Shopping wichtig sind

Produktbilder sind das Erste, was Nutzer in den Shopping-Ergebnissen sehen. Sie beeinflussen direkt Klickrate und Conversions. Über die Performance hinaus müssen Bilder aber auch die strengen technischen Anforderungen von Google erfüllen – sonst werden Ihre Produkte abgelehnt.

Die Bildanforderungen von Google

Bildgröße

  • Minimum: 100 × 100 Pixel (außer Bekleidung), 250 × 250 Pixel (Bekleidung)

  • Empfohlen: 800 × 800 Pixel oder mehr für eine hochwertige Darstellung

  • Maximum: 64 Megapixel, 16 MB Dateigröße

Format

  • Zulässige Formate: JPEG, PNG, GIF (nicht animiert), BMP, TIFF, WebP

  • Anforderungen an die URL: Muss mit http:// oder https:// beginnen und crawlbar sein (nicht hinter einem Login oder einer Paywall)

Bildinhalt

  • Keine Wasserzeichen – weder von Marken noch von Fotografen oder Bildagenturen

  • Kein Werbetext – kein „SALE“, „Kostenloser Versand“, „50% Rabatt“ und auch sonst kein eingeblendeter Text

  • Keine Platzhalterbilder – keine generischen „Bild folgt“-Grafiken oder Stockfotos, die nur die Kategorie zeigen

  • Bei Bekleidung: Das Produkt muss mindestens 75% des Bildes ausfüllen (eine Regel von Google speziell für Bekleidung). In anderen Kategorien führt viel Weißraum nicht zur Ablehnung; für eine bessere Platzierung in Shopping wird aber empfohlen, dass das Produkt den Großteil des Bildes ausfüllt.

  • Weißer oder neutraler Hintergrund bevorzugt – keine Pflicht, für das Hauptbild aber dringend empfohlen

  • Keine zusammengesetzten Bilder als Hauptbild – Collagen, Vorher-Nachher-Bilder oder Ansichten aus mehreren Blickwinkeln gehören in additional_image_link

Häufige Gründe für abgelehnte Bilder

„Bild zu klein“

Lösung: Ersetzen Sie die Bilder durch Versionen mit höherer Auflösung. Liegen keine Originale vor, prüfen Sie, ob Ihr CMS größere Versionen gespeichert hat. Skalieren Sie kleine Bilder nie hoch – die Qualität bleibt schlecht, auch wenn die Pixelzahl dann reicht.

„Werbetext auf dem Bild“

Lösung: Entfernen Sie sämtliche Texteinblendungen aus den Produktbildern. Aktionshinweise gehören in den Anzeigentext und in die Feedattribute (sale_price, promotion), nicht ins Bild.

„Generisches Bild / Platzhalterbild“

Lösung: Ersetzen Sie solche Bilder durch echte Produktfotos. Jedes Produkt braucht ein eigenes, individuelles Bild. Allgemeine Kategorie- oder Markenbilder zählen nicht.

„Bild nicht crawlbar“

Lösung: Stellen Sie sicher, dass der Googlebot die Bild-URL abrufen kann. Prüfen Sie: Die robots.txt blockiert das Bildverzeichnis nicht, die Bild-URL liefert den Statuscode 200, und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Best Practices für die Bildoptimierung

  • Verwenden Sie für Hauptbilder einen weißen oder hellen, neutralen Hintergrund

  • Zeigen Sie das Produkt von vorne, sodass es den größten Teil des Bildes ausfüllt

  • Verwenden Sie Lifestyle- oder Kontextbilder als additional_image_link (bis zu 10 zusätzliche Bilder)

  • Komprimieren Sie Bilder für kurze Ladezeiten, ohne an Qualität zu verlieren (nutzen Sie WebP, wo es unterstützt wird)

  • Verwenden Sie im gesamten Katalog einheitliche Bildmaße – das wirkt in den Shopping-Ergebnissen professionell

  • Bei Bekleidung: Fotografieren Sie die Ware am Model oder liegend von oben – ein Farbmuster allein reicht nicht

Bilder in großen Katalogen automatisiert prüfen

Bei großen Katalogen lassen sich Bilder nicht von Hand prüfen. Automatisieren Sie die Prüfung:

  • Prüfen Sie, ob alle Bild-URLs den Statuscode 200 zurückgeben

  • Prüfen Sie die Mindestauflösung je Kategorie

  • Finden Sie doppelt verwendete Bilder und Platzhalterbilder über alle Produkte hinweg

  • Markieren Sie Bilder mit eingeblendetem Text (Erkennung per OCR)

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