GMC-Fehler beheben
So beheben Sie Landingpage-Ablehnungen im Google Merchant Center
Produkte wegen 404-Fehlern, Login-Pflicht, blockierten Crawlern oder Weiterleitungsketten abgelehnt?
Landingpage-Ablehnungen vs. Falschdarstellung
Bei technischen Landingpage-Ablehnungen geht es darum, ob Google überhaupt auf Ihre Seite zugreifen kann. Bei Falschdarstellung geht es darum, was auf Ihrer Seite steht (irreführende Angaben, fehlende Shop-Richtlinien). Technische Ablehnungen lassen sich durch Änderungen an der Infrastruktur beheben – ein Einspruch ist nicht nötig.
Die fünf Arten technischer Landingpage-Ablehnungen
1. Echter 404-Fehler – Seite nicht gefunden
Die URL liefert HTTP 404. Das ist die häufigste technische Ablehnung.
Wie es dazu kommt: Ein gelöschtes Produkt wurde nicht aus dem Feed entfernt; die URL-Struktur wurde ohne 301-Weiterleitungen geändert; für nicht vorrätige Produkte werden andere URLs erzeugt.
Lösung: Stellen Sie die Seite wieder her, richten Sie eine 301-Weiterleitung ein oder entfernen Sie das Produkt aus dem Feed. availability: out_of_stock zu setzen, hilft nicht – Google muss die URL trotzdem crawlen.
2. Login-pflichtige Seiten
Die Seite liegt hinter einem Login, einem Mitgliederbereich oder einer Paywall.
Lösung: Shopping-Feeds sollten nur öffentlich zugängliche Produktseiten enthalten. Legen Sie eine öffentlich zugängliche Version mit öffentlichen Preisen an oder schließen Sie zugangsbeschränkte Produkte aus.
3. Blockierung durch robots.txt
Ihre robots.txt sperrt den Googlebot für Produktseiten aus.
So prüfen Sie das: Rufen Sie yourdomain.com/robots.txt auf. Prüfen Sie die Datei im robots.txt-Bericht der Search Console und testen Sie einzelne URLs mit einem robots.txt-Validator.
Häufige problematische Regeln:
User-agent: *
Disallow: /products/ ← blocks all product pages
User-agent: Googlebot
Disallow: / ← staging config left in production
4. Weiterleitungsketten (ab 2 Weiterleitungen)
Die URL im Feed leitet auf eine andere URL weiter, die ihrerseits erneut weiterleitet. Google toleriert eine einzelne 301-Weiterleitung; Ketten ab 2 Weiterleitungen werden beanstandet.
Lösung: Lassen Sie zwischengeschaltete Weiterleitungen direkt auf das endgültige Ziel zeigen. Hinterlegen Sie im Feed die finale kanonische URL.
So prüfen Sie das: Tools wie httpstatus.io zeigen vollständige Weiterleitungsketten an.
5. Soft-404-Fehler
Die Seite liefert HTTP 200, der Inhalt signalisiert aber, dass es das Produkt nicht gibt (leere Seite, Meldung „Produkt nicht gefunden“, allgemeine Kategorieseite).
Lösung: Tote URLs sollten per 301 (auf ein verwandtes Produkt) weiterleiten oder einen korrekten Status 404/410 liefern. Lassen Sie tote URLs nicht mit Status 200 und leerem Inhalt antworten.
Diagnose im großen Maßstab
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Exportieren Sie alle
link-Werte aus Ihrem Feed. -
Senden Sie asynchrone HEAD-Requests. Achten Sie auf: 404/410, langsame 200-Antworten (möglicher Soft 404), Weiterleitungsketten.
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Beheben Sie zuerst die 404-Fehler (eindeutige Ja-/Nein-Probleme).
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Lösen Sie Weiterleitungsketten auf.
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Untersuchen Sie langsame Seiten (Server-Rendering, Abfragen, CDN).
Nach der Behebung
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Im Merchant Center: Einstellungen → Datenquellen → Datenquelle öffnen → „Jetzt abrufen“, um den Feed sofort neu abrufen zu lassen.
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Reichen Sie die aktualisierte Sitemap in der Search Console ein.
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Rechnen Sie mit 24–48 Stunden, bis alles neu verarbeitet ist.
Vorbeugung
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Vor einem Website-Umzug: URLs prüfen, 301-Weiterleitungen einrichten, den Feed vor bzw. nach der Migration aktualisieren.
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Beim Löschen eines Produkts: zuerst aus dem Feed entfernen, dann die Seite löschen.
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Nach jeder Änderung an der Website-Konfiguration die robots.txt prüfen.
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Wöchentlich eine Stichprobe von 50–100 Produkt-URLs prüfen.